Die Feuerbestattung

Letzte Ruhe nicht nur in einem Grab auf dem Friedhof

Feuerbestattung: der Verstorbene wird im Krematorium verbrannt, in Deutschland zwingend vorgeschrieben in einem Sarg. Es ist möglich, sich am offenen Sarg zu verabschieden, bevor der Verstorbene ins Krematorium überführt und eingeäschert wird. Auch eine Trauerfeier ist vor der Überführung möglich und wird in vielen Fällen so gewünscht, besser für die Trauer ist es allemal. Die Aschereste des Verstorbenen werden zu einem späteren Zeitpunkt, meist innerhalb von 14 Tagen, auf dem Friedhof in einer Urne beigesetzt. Die Feuerbestattung wird seit Mitte des letzten Jahrhunderts auch von Menschen mit christlicher Anschauung akzeptiert und durchgeführt. Glaubt man an die Auferstehung fällt die Wahl jedoch auf die Erdbestattung.

Sie können die Urne in einem Urnengrab, welches wiederum ein Wahlgrab oder Reihengrab sein kann, beisetzen. Ein Reihengrab wird in den meisten Fällen preiswerter sein, hat aber die Nachteile, dass die Nutzung nicht verlängerbar ist und dass Sie die Grabstelle nicht aussuchen können, sondern den vom Friedhof zugewiesenen Platz nehmen müssen. Beide Grabarten sind aber mit Grabmal und Grabbepflanzung individuell zu kennzeichnen und zu gestalten.
Eine weitere Möglichkeit seine verstorbenen Angehörigen nach einer Feuerbestattung beizusetzen ist in einer Urnengemeinschaftsanlage, wobei es hier zwei Varianten gibt. Die Urnengemeinschaftsanlage mit Namensnennung und ohne Namensnennung, die so genannte „Grüne Wiese“ oder auch anonyme Bestattung. Bei diesen Bestattungsmöglichkeiten fallen keine jährlichen Friedhofsgebühren und keine Grabpflege an, da dies im Gesamtpreis der Friedhofsgebühren bereits enthalten ist.

Es sind auch Bestattungen außerhalb des Friedhofs erlaubt, in dafür ausgewiesenen Bereichen des Waldes, so genannte Baumbestattung, oder der Meere bei einer Seebestattung.

Antea informiert Sie über die Feuerbestattung und die Möglichkeiten der Beisetzung und Grabarten in Vorträgen oder natürlich in der Filiale.